Betreff: Offene Leserbriefe in Sachen Borgmann/Melzer


Ob sich Frau Melzer bzw. Ihrem Mann, mit dem offenen Leserbrief, den sie sich offensichtlich von einer Freundin der schreibenden Zunft hat anfertigen lassen, einen Gefallen getan hat, bleibt zu bezweifeln.


https://reitturniere.de/news/24092018-offener-leserbrief-von-anne-melzer-zum-artikel-von-thomas-borgmann-der-stuttgarter


Spricht sie darin eine unsachliche, unfaire und teilweise falsche Berichterstattung des Herrn Borgmann an, macht sie selbst aber nichts anderes.


Behauptet Frau Melzer, die Reiter hätten nach Analyse mit ihrem Ehemann, dem Bundestrainer für sich einen klaren Weg gefunden, der das Abgehen mit Michi Jung nicht mehr notwendig machte, so ist dieses falsch.

Bei Beginn der Geländeprüfung hatten verschiedene Reiter ihren Weg im Gelände noch nicht gefunden.


Das die angesprochenen Reiter allesamt seit Jahren erfolgreich und eigenverantwortlich ihr Turniermanagement betreiben ist richtig, hat jedoch mit dem Abgehen der Geländestrecke absolut nicht zu tun.


Dann im Leserbrief weiter wie Politiker mit hätte wenn und aber zu argumentieren zeigt nicht die Realität auf.


Nominierungen wurden schon seit Jahrzehnten hinterfragt, wurden immer wieder Reiter nominiert, die mit dem Ausgang des Geschehens zeitlebens nichts zu tun hatten.


Frau Melzer`s Aussage, dass Hans und Chris gemeinsam die deutschen Vielseitigkeitsreiter in die Weltspitze gebracht haben ist richtig.

Doch jeder auf eine andere Art und Weise.


War Hans Melzer der Manager, war Christopher Bartle der Trainer.


Ganz nebenbei gab es noch einen Ausschussvorsitzenden, der dieses Team in vielfacher Art und Weise unterstützte. Nicht umsonst wurden in seiner Amtszeit 20 Championatsmedaillen gewonnen. Übrigens ein bis heute nie erreichtes Ergebnis.


Seien sie doch einmal ehrlich Frau Melzer, ihr Ehemann und Bundestrainer hat sich vielfach ohne Widerspruch ins Rampenlicht rücken lassen. 


Wurde Hans Melzer vom DOSB Präsidenten zum Trainer des Jahres 2012 gekürt, hatte er seinen „Handlanger“ vergessen. 


Ebenso bei der Ernennung zum Reitmeister wurde Christopher Bartle vergessen.


Dieses bedeutet für mich eine Missachtung der Erfolge von Christopher Bartle, da lässt sich nichts Schönreden.


Erdreisten sich einzelne Championatskaderreiter und behaupten, Christopher Bartle hätte das sinkende Schiff verlassen, sollten sich vielleicht alle Beteiligten einmal überlegen, wie die selbst gestanzten Löcher im Schiff zu kitten sind und dieses vor allem auch aus Eigeninteresse, denn ohne Erfolg entfällt auch häufig die Existenz bei Profis.


Anmerkung:

Der Titel „Reitmeister“ wird übrigens auf Vorschlag der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) oder einer ihrer Mitgliedsverbände für herausragende Leistungen im Sattel, langjährige herausragende Ergebnisse als Ausbilder von Spitzenreitern und -pferden sowie nachahmenswertes Engagement für den Reitsport verliehen.